
OT-1: Product Compliance
Produkte dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie sicher sind. Was der europäische Rechtsrahmen für Hersteller und Betreiber von Maschinen, Anlagen und Geräten bedeutet – und was in naher Zukunft auf sie zukommt.
Ein Produkt darf nur dann auf den Markt, wenn es sicher ist. Dieser Grundsatz ist in der Europäischen Union seit Jahrzehnten verankert – und er wird gerade neu verhandelt. Mit dem New Legislative Framework (NLF) hat die EU vor rund 20 Jahren ein System aus Verordnungen und Richtlinien geschaffen, das klar und anpassungsfähig ist. Doch vernetzte Maschinen, manipulierbare Steuerungen und korrumpierte Software stellen dieses System vor neue Herausforderungen.
Die unbequeme Frage 2026 lautet: Wissen Sie, welche Anforderungen in naher Zukunft für Ihre Maschinen, Anlagen und Geräte gelten – und was das für Ihre Produkte schon heute bedeutet?
Modul OT-1 bringt Ordnung in das Thema Product Compliance: Wie das europäische System funktioniert, welche Rolle Hersteller und Betreiber darin spielen und wohin sich die Anforderungen entwickeln. Anhand praxisnaher Beispiele lernen Sie, den Status quo Ihrer eigenen Anwendung einzuschätzen, kommende Pflichten früh zu erkennen und daraus die notwendigen Maßnahmen abzuleiten.
Für wen: Hersteller und Betreiber von Maschinen, Anlagen und Geräten – Geschäftsführung, Produktverantwortliche, Entwicklung und Technik.
Voraussetzungen: Kenntnisse im Maschinenbau oder in der Geräteentwicklung.
Format: Halbtägige Präsenzschulung (4 Stunden) im HubWerk01 mit 8 bis 12 Teilnehmenden aus verschiedenen Unternehmen. Abschluss mit Teilnahmebescheinigung.
Gut zu wissen: Die Schulung vermittelt Orientierungswissen und ersetzt weder eine individuelle Rechtsberatung noch eine produktspezifische Normenanalyse. Die operative Umsetzung von Maßnahmen – etwa Risikobeurteilungen oder technische Unterlagen – liegt außerhalb des Schulungsumfangs.